Kreativ mit Kokosöl: 20 einfache Life-Hacks mit dem Wunderöl

 

 

Kokosöl wird aus dem Fruchtfleisch der Kokosnuss gewonnen. Dieses feste Fett ist wegen seiner vielen gesättigten Fettsäuren hocherhitzbar und gilt als geeignet zum Kochen, Backen und Braten. Aufgrund seiner feuchtigkeitsspendenden Eigenschaften wird Kokosöl zunehmend in der Kosmetikbranche verwendet. Besonders die Haare und Haut sollen von der Verwendung von Kokosöl profitieren. Auch im Alltag kann das vielfältige Kokosöl DIY-Projekte bereichern.

Ist Kokosöl gesund?

Kokosöl soll in Maßen gesund sein, denn Fett ist wichtig für viele körperliche Prozesse, darunter die Aufnahme von Vitaminen und Nährstoffen. Kokosöl ist reich an Laurinsäure. Ihr wird eine antibakterielle Wirkung nachgesagt und sie soll das Immunsystem stärken sowie das Risiko an Herzkrankheiten senken.

Allerdings ist es noch nicht wissenschaftlich belegt, ob Kokosöl zur Gewichtsabnahme führen kann. Trotzdem kann man mit Kokosöl abnehmen, indem man mit Kokosöl im Rahmen einer Ernährungsumstellung und sportlicher Tätigkeit den Fettstoffwechsel ankurbeln kann.

Kokosöl für die Haut:

Kokosöl eignet sich als Feuchtigkeitscreme für die Haut und kann bei Hauterkrankungen wie Schuppenflechte, Dermatitis oder Ekzemen oft die Heilung unterstützen.

Als hervorragender Feuchtigkeitsspender kann Kokosöl trockene Haut bekämpfen. Kokosöl kann auch dabei unterstützen, Falten und Altersflecken zu verringern.

Kokosöl kann in Kombination mit einen guten Schwangerschaftspflegeöl Schwangerschaftsstreifen vorbeugen. Am besten soll man das Öl mindestens zweimal am Tag einmassieren.

Kokosöl ist ideal zum Abschminken und ist eine gute Alternative zu chemischer Kosmetik. Nach dem Abschminken muss das pflanzliche Öl nicht sofort im Schrank gelagert werden: Kokosöl kann effektiv als Basis für Gesichtsmasken dienen.

abnehmen.de-Tipp: Einfach einen Tropfen Kokosöl auf reine Haut oder unter das Makeup geben und in die Haut langsam einmassieren. Kokosöl glättet und gibt einen ganz tollen Schimmer!

Kokosöl für die Haare:

Kokosöl eignet sich zu chemiefreien aber hochwirksamen Haarkuren. Es ist empfehlenswert, einmal bis zweimal pro Woche eine Haarkur mit Kokosöl zu machen.

Viele nutzen bereits Kokosöl als Rasierschaum. Kokosöl soll durch seine entzündungshemmende Wirkung die Haut nach der Rasur besonders pflegen.

Kokosöl kann verwendet werden, um die Haare natürlich zu bändigen. Eine geringe Menge oder ein bis zwei Tropfen Kokosöl genügen.

Kokosöl kann helfen, Schuppen auf der Kopfhaut zu bekämpfen. Einfach mehrmals pro Woche eine kleine Menge Kokosöl mit den Fingerspitzen einmassieren, um die Kopfhaut von Schuppen zu befreien.

abnehmen.de-Tipp: Bereits ein paar Tropfen Kokosöl können die Haare schmerzlos entwirren.

Kokosöl in der Küche:

Einen oder zwei Löffel Kokosöl in Müsli, Smoothies, Tee oder Kaffee einrühren kann die Absorption wichtiger Nährstoffe fördern sowie den Geschmack vieler Speisen und Getränke intensivieren.

Mit Kokosöl kann man Müsliriegel, Granola- oder Haferkeksen und anderen selbstgemachten Snacks die richtige Konsistenz geben.

Kokosöl kann als Zutaten verschiedener Dressings verwendet werden. Mit Kokosöl, Eigelb, etwas Senf und anderen beliebigen Zutaten kann man Paleo-Mayonnaise zubereiten.

Kokosöl hat einen hohen Rauchpunkt und ist ideal zum Braten und Backen bei hohen Temperaturen, ohne dass Transfette entstehen. Beim Backen kann Kokosöl Margarine, Butter sowie andere Öle auch in Rührteigen ersetzen.

abnehmen.de-Tipp: Wer die unverwechselbare tropische und weiche Note von Kokosnuss mag, kann seinen Toast mit Kokosöl statt Butter bestreichen.

Kokosöl im Alltag:

Kokosöl kann eine gute Zutat für selbstgemachte Seife sein, da es gut reinigt und Schaum bilden kann. Sein Anteil in Seifen soll aber nicht zu hoch sein, um die Haut nicht auszutrocknen.

Eine Kombination aus Kokosöl und Bienenwachs kann eine natürliche und preiswerte Alternative zu Holzpflegemitteln darstellen.

Natürliche ätherische Öle können Mückenstichen im Sommer vorbeugen und dies ohne für den Menschen schädlich zu sein. Als Basis eignet sich vor allem biologisches Kokosöl wegen seinen hautpflegenden und entzündungshemmenden Eigenschaften.

Aufgrund seiner rückfettenden Wirkung ist Kokosöl ideal für die Pflege von Glattleder.

abnehmen.de-Tipp: Kokosöl kann ein wunderbares Massageöl sein, denn es bietet wohltuende Vorteile und Entspannung. Wir empfehlen mehrmalige Massagen mit Kokosöl pro Woche.

Kriterien für die Auswahl von hochwertigem Kokosöl:

Bevorzugt immer, wenn möglich unbehandeltes und natürliches Kokosöl. Das Wichtigste ist, dass das Kokosöl ungehärtet und ungebleicht ist. Gutes unbehandeltes Kokosöl ist weder raffiniert noch desodoriert. Natives Kokosöl – das heißt, kaltgepresstes und naturbelassenes Kokosöl – ist aus ernährungsphysiologischer Perspektive hochwertiger als industriell verarbeitetes Kokosfett.

Preisgünstiges Kokosöl ist in den meisten Fällen industriell gehärtet, was negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben kann. Häufig entstehen bei dem Prozess Transfettsäuren aus den guten Fetten des Kokosöls. Die in vielen industriell behandelten Kokosölen hochkonzentrierten Transfettsäuren können das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie erhöhte Cholesterinwerte steigern.