Infografik: Was ist Low-Fat? Abnehmen durch fettreduziertes Essen

 

Erfolgreich abnehmen gelingt, wenn die Kalorienaufnahme unterhalb des täglichen Energieumsatzes bleibt. Bei der Low-Fat-Diät kommt es aber nicht auf die Kalorienanzahl an, sondern auf den Fettgehalt der Lebensmittel. Ob diese Form des Abnehmens etwas für Euch ist, erfahrt Ihr in unserem Artikel.

Ernährungsplan für Low-Carb

Was ist eine Low-Fat-Diät?

Der Grundgedanke der Low-Fat-Diät ist: «Nur Fett macht fett». Im Vergleich zu Eiweiß oder Kohlenhydraten hat ein Gramm Fett oft mehr als doppelt so viele Kalorien wie die gleiche Menge dieser beiden Nährstoffe. Bei dieser Diät geht es daher um die Fettreduktion in der Nahrung, um am effektivsten Kalorien zu sparen. Je geringer der Fettgehalt in den Gerichten, desto schneller soll man abnehmen. Sanftere Versionen behaupten, dass Gerichte im Rahmen einer Low-Fat-Diät weniger als 30 Prozent Fett enthalten sollen. Varianten wie die Low-Fat-30-Diät sagen aus, dass Fett lediglich 30 Prozent der täglichen Kalorienzufuhr ausmachen soll.

Low-Fat-Diät: wie funktioniert das?

Was ist das Konzept hinter der Low-Fat-Diät?

Fett hat die höchste Energiedichte unter aller Nährstoffe und enthält circa 9 Kalorien pro Gramm. Die Tatsache, dass Fett vom Körper schnell und leicht im Fettgewebe gespeichert wird, scheint auch eine wichtige Rolle in dem Low-Fat-Konzept zu spielen. Abnehmen im Rahmen einer Low-Fat-Diät ist möglich: Wer wenige fettreiche Lebensmittel ist, kann effektiv und relative schnell abnehmen.

Wie viel Fett ist im Rahmen einer Low-Fat-Diät ideal? Beispiel der Low-Fat-30-Diät.

Experten empfehlen, dass der tägliche Kalorienanteil aus Fett zwischen 20 und 30 Prozent – wie in der Low-Fat-30-Diät - liegen soll. Aus Kohlenhydraten sollen normalerweise die meisten Kalorien stammen. Kalorien aus dem Eiweiß sollen 20 oder 30 Prozent der täglichen Kalorienzufuhr darstellen. Alle Werte können zwischen 10 und maximal 20 Prozent variieren.

LebensmittelKohlenhydratgehaltKalorien
Ackerbohne 4 Prozent Fett je Tasse 110 Kalorien pro 100 Gramm
Amaranth 15 Prozent Fett pro 1/4 Tasse 103 Kalorien pro 100 Gramm
Apfel 3 Prozent Fett pro Apfel 52 Kalorien pro 100 Gramm
Banane 3 Prozent Fett pro Banane 89 Kalorien pro 100 Gramm
Birne 2 Prozent Fett pro Birne 57 Kalorien pro 100 Gramm
Brokkoli 9 Prozent Fett je Tasse 34 Kalorien pro 100 Gramm
Cranberries 0 Prozent Fett je Tasse 46 Kalorien pro 100 Gramm
Eisbergsalat 8 Prozent Fett je Tasse 15 Kalorien pro 100 Gramm
Eiweiße 3 Prozent Fett pro 2 Eiweiße 52 Kalorien pro 100 Gramm
Fettarmer Frozen Joghurt 12 Prozent Fett je halbe Tasse 180 Kalorien pro halbe Tasse
Fettarmer Hummus 0 Prozent Fett pro Esslöffel 38 Kalorien pro Esslöffel
Garnelen 30 Prozent Fett je 85 Gramm 99 Kalorien pro 100 Gramm
Gebackene Kartoffelchips 23 Prozent Fett pro 20 Chips 420 Kalorien pro 100 Gramm
Grapefruit 3 Prozent Fett pro halbe Grapefruit 42 Kalorien pro 100 Gramm
Grüne Erbsen 4 Prozent Fett je Tasse 81 Kalorien pro 100 Gramm
Haferflocken 15 Prozent Fett je Tasse 68 Kalorien pro 100 Gramm
Heidelbeeren 5 Prozent Fett je Tasse 57 Kalorien pro 100 Gramm
Hummer 12 Prozent Fett je 85 Gramm 89 Kalorien pro 100 Gramm
Kabeljau 27 Prozent Fett je 113 Gramm 82 Kalorien pro 100 Gramm
Karotten 5 Prozent Fett je Tasse 41 Kalorien pro 100 Gramm
Kidneybohnen 6 Prozent Fett je Tasse 127 Kalorien pro 100 Gramm
Kohl 4 Prozent Fett je Tasse 25 Kalorien pro 100 Gramm
Krabbe 17 Prozent Fett je Tasse 97 Kalorien pro 100 Gramm
Linsen 5 Prozent je 1/4 Tasse 116 Kalorien pro 100 Gramm
Magermilch 5 Prozent Fett je Tasse 90 Kalorien pro Tasse
Mandarine 5 Prozent Fett je Mandarine 53 Kalorien pro 100 Gramm
Muscheln 12 Prozent Fett je 113 Gramm 148 Kalorien pro 100 Gramm
Müsliriegel 25 Prozent Fett je Riegel 110 Kalorien pro Riegel
Nori 0 Prozent Fett pro Blatt 5 Kalorien pro Blatt
Pintobohnen 8 Prozent Fett je Tasse 22 Kalorien pro 100 Gramm
Quinoa 14 Prozent Fett je Tasse 374 Kalorien pro 100 Gramm
Reisnudeln 2 Prozent Fett je Tasse 109 Kalorien pro 100 Gramm
Spinat 12 Prozent Fett je Tasse 23 Kalorien pro 100 Gramm
Süßkartoffel 0 Prozent Fett je Kartoffel 86 Kalorien pro 100 Gramm
Thunfisch aus der Dose (Wasser) 7 Prozent Fett je 113 Gramm 194 Kalorien pro Dose
Tintenfisch 11 Prozent Fett je 85 Gramm 185 Kalorien pro 100 Gramm
Vollkornbrot 14 Prozent Fett je Scheibe 247 Kalorien pro 100 Gramm
Vollkornreis 7 Prozent Fett je Tasse 111 Kalorien pro 100 Gramm
Wassermelone 4 Prozent Fett je Tasse 30 Kalorien pro 100 Gramm
Wildreis 3 Prozent Fett je Tasse 357 Kalorien pro 100 Gramm

Low-Fat-Diät: Ernährungsplan.

Erlaubte Lebensmittel sind: Gemüse, Kartoffeln und Salate; Kohlenhydrate aus Vollkornprodukten, Brot, Reis, Pasta, Getreide; mageres Eiweiß wie Fisch und Geflügel; Nüsse, Samen und Hülsenfrüchte. Eingeschränkte Lebensmittel während einer Low-Fat-Diät sind: Eier, fettreiche Würste, Fleisch- und Fischsorten; Milchprodukte wie Butter und Käse, Kekse, Kuchen sowie Fast Food-Lebensmittel wie Pommes Frites, Pizza und Hamburger. Sie sollen am besten in geringen Mengen und zu besonderen Anlässen gegessen werden. Ausreichend trinken während einer Diät ist besonders wichtig für einen gesunden Stoffwechsel. Getränke wie Wasser, Tee, Kaffee oder Kokosnusswasser helfen dabei, Kalorien zu verbrennen.

Low-Fat-Alternativen zu fettreichen Lebensmitteln:

Man muss nicht zwingend hungern, um abzunehmen. Eine Low-Fat-Diät gelingt am besten mit intelligenter Ernährunsumstellung. Das heißt, jeder muss individuell für sich eine gute Low-Fat-Ernährungs-Alternative finden, die für ihn machbar und konsequent umsetzbar ist. Beim Naschen kann würzige Salsa statt Guacamole dabei helfen, Kalorien zu sparen. Gurkenscheiben statt Avocado auf Toast liefern auch lebenswichtige Vitamine und sparen gleichzeitig Kalorien aus Fett. Chia Samen oder lediglich Eiweiße sind Low-Fat-Alternativen zu Eiern. Frozen Yogurt enthält normalerweise weniger Fett als normales Eis. Für alle Muffin-Fans, die sich eine Low-Fat-Diät überlegen, sind Low-Fat-Varianten sinnvoll. Gleichzeitig können Marmelade und Honig sowie Low-Fat-Frischkäse Butterbrot ersetzen und gute Low-Fat-Alternativen darstellen. Andere Alternativen, um Fett zu sparen, sind Haferflocken statt Granola; griechischer Joghurt statt Sauerrahm; hausgemachte statt gekaufte Dressings sowie gebackene statt frittierte Chips.

Low-Fat als alternative

Low-Fat für Anfänger: wie mache ich am besten eine Low-Carb-Diät?

Unsere abnehmen.de-Vorschläge:

Wenn man auf den Fettanteil der Lebensmittel sorgfältig achtet, kann man sich sogar ganz klar erlauben, kein Kalorien zu zählen. Hauptsache, man wird satt und nimmt gesunde Gerichte zu sich. Light- und Low-Fat-Produkte können Low-Fat-Diäten deutlich vereinfachen. Um den Geschmack intakt zu halten, haben fettarme Produkte manchmal mehr Zucker oder Sodium als die fettreiche Varianten. Fettarm ist nicht immer gesünder. Beim Einkaufen achtet daher auch bitte auf die Nährwertangabe und Zutaten.

Low-Fat für Anfänger

Sehr wichtig: Fett ist für unseren Körper notwendig. Fett ist ein essentieller Baustoff für den Organismus und eine gute Energiequelle. Gesunde Öle, Samen und Kerne sollen in sinvollen Mengen auch während einer Low-Fat-Diät verzehrt werden. Verzichtet am besten auf fettreiche Wurst-, Fleisch- und Fischsorten oder Milchprodukte.

Nicht überzeugt von der Low-Fat-Diät? Informiert Euch mal über die Low-Carb-Diät.