Natur statt Chemie für ein langes, gesundes Leben

Pflanzliche Heilmittel und Vitalstoffe wirken oft nachhaltiger als Medikamente

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Oft ist uns gar nicht bewusst, wie viele Medikamente wir tatsächlich zu uns nehmen. Auch Patienten werden häufig jahrelang mit, teilweise unterschiedlichen, Medikamenten behandelt.

Auch teils eklatante Nebenwirkungen schrecken viele nicht davon ab und werden in Kauf genommen. Natürlich trägt die moderne Medizin und Pharmakologie dazu bei, Krankheiten zu heilen und uns ein längeres Leben zu schenken. Dennoch könnten wir durch die Optimierung der Phytotherapeutika (= Verwendung von Heilpflanzen als Arzneimittel) und Vitalstoffversorgung auf viele chemische Mittel verzichten, um unsere Gesundheit zu schützen.

Immer mehr Menschen achten darauf, möglichst viele natürliche Mittel zu verwenden. Die Grundlage für ein vitales und gesundes Leben sind Zusammensetzungen aus Vitalstoffen wie Vitamine, Mineralstoffe, Fette, Enzyme, Spurenelemente, Pflanzenbegleitstoffe und Aminosäuren. Viele Vitalstoffe wirken ähnlich wie Medikamente und werden daher von Phytotherapeutika aus der Natur unterstützt.

Es existiert kein Lebensmittel, das all die Nährstoffe im richtigen Verhältnis enthält, die ein Mensch benötigt. Ein Hinweis auf eine mangelhafte Nährstoffzufuhr trotz Überangebot und zahlreichen Nahrungsmittel, ist die Zunahme von Zivilisationskrankheiten.

Durch einen oft stressigen (beruflichen) Alltag, schaffen es viele Menschen oft nicht ihre Ernährung zu optimieren. Die Weltgesundheitsorganisation WHO zeigt, dass die Hälfte aller Darmkrebsfälle vermieden werden könnten, wenn man täglich mindestens 30g Ballaststoffe zu sich nehmen würde - der Durchschnittsbürger erreicht nur etwa 10g pro Tag.

Ebenso fanden Forscher heraus, dass rund 50 Prozent der Medikamentenkosten eingespart werden könnten, wenn die Menschen ausreichend mit Vitalstoffen versorgt wären.

Volkskrankheit Selenmangel:

Selen ist eines unserer wichtigsten Antioxidantien und ohne diesem Spurenelement kann es zu zahlreichen Krankheiten kommen. In Deutschland nehmen wir mithilfe unserer Nahrung etwa 20 µg Selen täglich zu uns. Optimal wäre allerdings 100 bis 200 µg Selen pro Tag. Menschen mit krankhaft vergrößertem und leistungsschwachem Herz oder mit rheumatischen Beschwerden, haben oft einen erheblichen Selenmangel.

Zu selenhaltigen Lebensmitteln zählen Fisch, Fleisch, Getreideprodukte, Gemüse, Sesam sowie Milch. Auch in Nüssen ist Selen zu finden. Paranüsse sind wahre „Selen-Bomben“, denn 100g enthalten 1917 µg des Spurenelementes.

Coenzym Q10:

Auch die Wirkung von Coenzym Q10 ist in der Bevölkerung unbekannt. Das Vitaminoid kann bis zu dem 40. Lebensjahr vom Körper selbst gebildet werden und ist der absolute Energielieferant des menschlichen Organismus. Danach nimmt die Eigenproduktion jährlich ab.

Organe, wie das Herz verbrauchen viel Energie und kommen so schnell in einen Energiemangel. Folgen davon können Herzleistungsschwächen, Herzmuskelschwächen oder Herzrhythmusschwächen sein.

Besonders reich an Coenzym Q10 sind Eier, Fleisch, Nüsse (z.B. Pistazien), öliger Fisch (z.B. Hering, Sardinen, Makrelen), Kartoffeln, Spinat oder Brokkoli. Am meisten Coenzym Q10 enthalten Sardinen (6,4 mg pro 100g), Rindfleisch (3,3 mg pro 100g) und Schweinefleisch (3,2 mg pro 100g).

Der Mensch sollte täglich, je nach Schwere der Krankheit oder einfach nur um seinem Körper etwas Gutes zu tun, zwischen 50-300 mg Coenzym Q10 zu sich nehmen.

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Wechselwirkungen:

Phytotherapeutika und Vitalstoffe ergänzen sich in ihren Wirkungen. So entsteht auf natürliche Weise eine ähnliche Wirkung wie von chemischen pharmazeutischen Medikamenten.

Diese Kombination hat den Vorteil, dass sie zusätzlich eine positive Wirkung auf die Gesundheit unseres Körpers haben, aber bei normaler Dosierung keinerlei Nebenwirkungen verursachen, so wie pharmazeutische Medikamente.

Dadurch sind auch keine weiteren Medikamente zur Behandlung von Nebenwirkungen erforderlich.

Fazit:

Medikamente sind oft sinnvoll und nicht zu vermeiden, dennoch können dem Körper durch bestimmte Nahrungsmittel Vitalstoffe zugeführt werden. Man braucht nicht immer Chemie, manchmal tuen es auch gewöhnliche Lebensmittel oder Phytotherapeutika.