Wie wichtig ist Omega-3 für Sportler?

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Omega-3 für Sportler

Mehrfach ungesättigte Omega-3-Fettsäuren können dazu beitragen, Entzündungsreaktionen vorzubeugen und die Regeneration zu beschleunigen.

Die Ernährung eines Sportlers muss vielfältig sein und wird fast immer individuell zusammengestellt, genauso wie die Auswahl von Makro- und Mikronährstoffen.

Das Geschlecht, die Konstitution der Sportler, die spezifischen Anforderungen der Sportart sowie das angestrebte Leistungsniveau bestimmen die Ernährung.

Regeneration von Innen

Sportler sollten als Ziel haben, Entzündungsreaktionen vorzubeugen und gezielt zu begegnen. Eine Lösung wäre, eine ausreichende und ausgewogene Menge an mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren zu sich zu nehmen und dabei die Aufnahme von entzündungsfördernden Omega-6-Fettsäuren zu reduzieren. Omega-6-Fettsäuren sind in tierischen und pflanzlichen Fetten enthalten, wie in Sonnenblumenöl, Sojaöl, Sesamöl, Schweineschmalz, Eigelb, Thunfisch, Schweinefleisch, Rindfleisch und Leberwurst.

Das bedeutet auch, dass gesättigte Fettsäuren nur in Maßen aufgenommen werden sollten. So zum Beispiel keine fettreiche Ernährung, die sich überwiegend an tierischen Lebensmitteln orientiert und gleichzeitig arm an Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen ist.

Mehrfach ungesättigte Omega-3-Fettsäuren werden oft nur in ungenügenden Mengen zugeführt.

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Dazu gehören zum Beispiel DHA (Docosahexaensäure) und EPA (Eicosapentaensäure), dass man in Thunfisch, Makrele, Lachs und Hering finden kann. Ebenfalls α-Linolensäure, die sich in Walnussöl, Rapsöl und Chia-Samen befindet.

Um den Omega-3-Index zu erhöhen, können besonders Sportler die besser verfügbaren Omega-3-Phospholide als Nahrungsergänzung nehmen, da diese mehr in die Organe und Zellmembranen eingebaut werden als klassische Fischöl-Omega-3-Fettsäuren. Die Omega-3-Supplemente sollten bestenfalls abends eingenommen werden und nicht vor der körperlichen Belastung. So wird vermieden, dass die Fettsäuren als Energiequelle genutzt werden.

Fazit

Bei Intensiver sportlicher Belastung, wird das Immunsytem sowie der Bewegungsapparat durchaus herausgefordert. Während des Sports treten zahlreiche entzündungsfördernde Hormone frei. Geschieht dies über einen längeren Zeitraum und in hohen Konzentrationen, besteht die Gefahr, dass Erkrankungen und Verletzungen verstärkt auftreten und die Regenerationszeit nach der Belastung länger dauert.

Daher ist es gerade für Sportler von Vorteil, ausreichend entzündungshemmend wirkende Omega-3-Fettsäuren zu konsumieren. Ist es nicht möglich über die normale Ernährung ausreichend mehrfach ungesättigte langkettige Omega-3-Fettsäuren aufzunehmen, besteht die Möglichkeit dieses Defizit durch Supplemente auszugleichen.