abnehmen.de isst: 12 Super-Beeren für einen Super-Sommer!

Sind Beeren gesund?
 

 

In unserem ersten Eintrag der neuen Serie „abnehmen.de isst” beschäftigen wir uns mit dem Thema gesunder Essgewohnheiten, die man auch während der Sommerzeit nicht vergessen sollte.

Warum Beeren?

Beeren sind in der Regel leicht verdaulich, außerordentlich kalorienarm, natürliche Fatburner mit gesundheitlichen Vorteilen authentischer Superfoods, die Ihr nicht verpassen solltet.

Goji-Beeren:

Sind Goji-Beeren gesund?

Unter anderem bieten Goji-Beeren Antioxidantien aus sekundären Pflanzstoffen, Aminosäuren und essentielle Fettsäuren sowie lebenswichtige Vitamine wie A, C und E. Da Goji-Beeren besonders viel Lutein und Zeaxanthin enthalten, sind sie für eine gesunde Sehkraft wichtig. Goji-Beeren können das Immunsystem stärken und auch positive Wirkung auf die Verdauung und den Stoffwechsel haben. Aufgrund ihres hohen Anteils an Antioxidantien werden Goji-Beeren auch häufig als Anti-Aging-Mittel verwendet.

Açaí-Beeren:

Sind Acai-Beeren gesund?

Trotz ihrer Berühmtheit als angebliches Schlankheitsmittel, kann Açaí vor allem durch den hohen Anteil an Antioxidantien wie Anthocyane positive Auswirkungen auf den menschlichen Körper haben. Aber Açaí ist auch eine gute Quelle von Ballaststoffen, Kalzium sowie von Omega-3- und Omega-9-Fettsäuren und Mineralien. In Açaí-Beeren sind auch Vitamine der B-Gruppe, C, D und E zu finden. Wegen ihrer Mikronährstoffe können Açaí-Beeren vitalisierende Eigenschaften haben. Die Aminosäuren in Açaí sind wichtig für den Muskelaufbau. Açaí-Beeren können außerdem die Darmtätigkeit anregen.

Himbeeren:

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Himbeeren haben wenige Kalorien, sind sehr gesund und gleichzeitig sättigend. Neben dem Provitamin A enthalten Himbeeren Flavonoide, Vitamin C, B und E. In Himbeeren findet man auch erhöhte Mengen von Folsäuren, Magnesium, Eisen und Kalium. Die in Himbeeren enthaltenen Flavonoide sind bekannt für ihre antioxidativen Funktionen und können Herz-Kreislauf-Krankheiten vorbeugen. Die Blätter der Himbeere können besonders gut bei Schmerzen während der Regelblutungen helfen. Himbeeren sind reich an dem Ballastoff Pektin, der günstig für das Magen-Darm-System ist.

Cranberries:

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Cranberries sind reich an Vitamin C, A und Mineralstoffen und darüber hinaus sehr kalorienarm. Diese sprichwörtlichen Vitaminbomben enthalten große Mengen an Natrium und Kalium und verfügen über eine sehr große antioxidative Wirkung. Cranberries werden wegen ihrer antioxidativen Wirkung besonders geschätzt und können effektiv bei der Heilung von Wunden helfen. Aufgrund ihres Anteils an Pro-Anthomycin, einem sekundären Pflanzenstoff, können Cranberries die Blasengesundheit fördern. Cranberries können auch entzündungshemmend wirken.

Heidelbeeren:

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In Heidelbeeren sind enthalten Vitamin C, E, A (in Form von Karotinoiden), sekundäre Pflanzenstoffe und Antioxidantien sowie Eisen, Folsäuren und Zink in signifikanter Menge. Die Antioxidantien in Heidelbeeren können vor Krebs schützen und entzündungshemmend wirken. Andererseits weisen die in Heidelbeeren enthaltenen Polyphenole und sekundären Pflanzenstoffe auch antioxidatives Potential auf.

Außerdem können die Gerbstoffe in Heidelbeeren – vor allem Tannine – das Herz, den Kreislauf und die Gefäße vor Krankheiten schützen. Heidelbeeren können das Immunsystem stärken und sich günstig auf die Blutzuckerwerte von Diabetikern auswirken.

Erdbeeren:

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Wusstet Ihr schon, dass je röter die Erdbeere ist, desto mehr Vitamin C enthalten ist? Erdbeeren enthalten Vitamin A, Vitamin K, Vitamin E, Magnesium, Phosphor und Jod sowie eine relativ hohe Menge an Folsäure. Aufgrund ihres großen Anteils an sekundären Pflanzenstoffen können Erdbeeren dabei helfen, Krankheiten abzuwehren und das Immunsystem zu stärken. Da Erdbeeren reich in Vitamin C sind – wie viele andere Beeren -, können sie ein jugendliches Aussehen fördern, indem sie freie Radikal bekämpfen. Da Erdbeeren auch Anthocyane enthalten, können sie Herzerkrankungen vorbeugen.

Brombeeren:

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Neben den Vitaminen A, C und E enthalten Brombeeren Mineralstoffe wie Magnesium, Kalium und Kupfer sowie bioaktive Substanzen und sekundäre Pflanzenstoffe. Die Kombination aus lebenswichtigen Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen machen aus Brombeeren eine sehr starke Waffe gegen freie Radikalen im Körper.

Übrigens können Ihr hoher Anteil an Carotinoiden das Immunsystem schützen und es gleichzeitig stärken. Genau wie bei der Himbeere sind die Blätter der Brombeere insgesamt förderlich für die Gesundheit: Der Brombeerteeaufguss kann Fieber, Heiserkeit und Entzündungen lindern. Aufgrund seines Anteils an dem Ballaststoff Pektin, können Brombeeren sättigen und die Verdauung unterstützen.

Andenbeeren:

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Andenbeeren – auch bekannt als Kapstachelbeeren oder Physalis peruviana - verfügen über nachgewiesene entzündungshemmende Effekte aufgrund ihres Anteils an Withanolide. Die hohe Konzentration an Provitamin A (in Form von Carotinoiden) lässt sich bereits an ihrer Farbe erkennen. Gleichzeitig sind Andenbeeren reich an Vitamin C, E und B1.

Die Beeren enthalten auch Phosphor, Eisen und Kalium in hohen Mengen. Als starke Antioxidantien sorgen vor allem Vitamin C und E für das Bekämpfen von freien Radikalen in Körper. Die Polyphenole und Carotinoide in Andenbeeren können die Nierenfunktion verbessern und so Nierenschäden vorbeugen.

Acerola-Kirschen:

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Wusstet Ihr, dass es sich bei den meisten Acerolapflanzen um einen Strauch handelt? Die Acerola-Kirsche ist besonders bekannt wegen ihres sehr hohen Gehalts an Vitamin C: Deswegen wird Acerola oft bei Nahrungsergänzungen gegen Vitamin-C-Mangel verwendet. Auch wegen ihres Gehaltes an Vitaminen der B-Gruppe und Provitamin A sowie an Kalzium, Natrium und Phosphor ist die regelmäßige Zufuhr von Acerola-Kirschen besonders positiv für die allgemeine Gesundheit.

Acerola kann die Körperabwehr stärken und der Vorbeugung verschiedener Krankheiten dienen. Außerdem helfen der hohe Anteil an Antioxidantien sowie die Vitamine in Acerola dabei, Zellen aktiv zu schützen und einer vorzeitigen Zellalterung systematisch entgegenzuwirken.

Sanddorn:

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Die Beeren des Sanddorns sind reich an Vitamin C und Karotinoiden. Der Sanddorn kann eine tonisierende und adstringierende Wirkung haben und ist daher besonders beliebt in der Kosmetikbranche. Bei Sanddorn handelt es sich auch um eines der wenigen pflanzlichen Nahrungsmittel, die Vitamin B12 enthalten. Zudem enthalten Sanddornbeeren Mineralstoffe wie Magnesium, Eisen, Kalzium sowie Mangan. Die in Sanddornbeeren enthaltenen Flavonoide können die Leitähigkeit der Blutgefäße verbessern. Übrigens wird Sanddorn in der Naturheilkunde zur Behandlung von Lungenerkrankungen, Leber- und Magen-Darm-Störungen verwendet.

Johannisbeeren:

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Johannisbeeren sind reich an Vitamin C, Kalium, Zitronensäure, Gerbstoffen und an dem Ballaststoff Pektin. Besonders die schwarzen Johannisbeeren sind eine hervorragende Quelle von Vitamin C und Antioxidantien (Anthocyane). Die Ballaststoffe in Johannisbeeren können die Verdauung unterstützen. Das Kernöl dieser Beeren enthält Linolsäure, das einen positiven Einfluss auf die Haut haben kann. Außerdem sind in Johannisbeeren die Vitamine B, E und K sowie Eisen, Kalium, Phosphor, Magnesium und Kalzium enthalten.

Aronia-Beeren:

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Zu den Inhaltsstoffen der Aronia-Beeren zählen die Vitamine C, E, K, das Provitamin A sowie Vitamine der B-Gruppe. Ihre Inhaltststoffe können dabei helfen, sogenannten Zivilisationskrankheiten vorzubeugen. Aronia-Beeren sind reich an Polyphenolen, die immunstärkend und antioxidativ wirken. Außerdem können diese Beeren den Blutdruck regulieren, Entzündungen hemmen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen. Laut verschiedener Studien sollen Aronia-Beeren auch das Wachstum von bösartigen Zellen hemmen.

Was soll ich beim Einkaufen beachten?

Getrocknete Beeren haben meistens eine verminderte Wirkung, da sie ärmer an Vitaminen sind. Dafür bieten sie aber eine höhere Konzentration an Mineralstoffen. Auf einen gesunden Speiseplan sollten am besten rohe und getrocknete Beeren gemischt werden und immer wenn möglich sollten rohe Beeren bevorzugt werden. Beeren selber anbauen kann im Übrigen eine günstige Alternative sein, macht Spaß, ist einfacher als man denkt und kann einen weiteren positiven Einfluss auf die Gesundheit haben. Viel Spaß dabei!