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Was macht AIRUP?

Das Münchner Startup air up hat eine weltweit neue Getränketechnologie entwickelt, die Wasser nur über Geruch aromatisieren kann. Die Trinkflasche macht sich dabei einen Trick zu Nutze - das retronasale Riechen durch den Mund. Über die austauschbaren Duft-Pods der Trinkflasche wird purem Wasser beim Trinken duftende Luft hinzugefügt. Beim Schlucken trennt sich diese wieder vom Wasser und steigt über den Rachenraum zum Riechzentrum auf, wo sie als Geschmack wahrgenommen wird. Das Getränk selbst bleibt dabei ganz normales Wasser. Somit erspart man seinem Körper unnötige Zusatzstoffe und schädlichen Zucker. Mit der Erfindung möchten die Gründer dem übermäßigen Konsum von Zucker durch Softdrinks den Kampf ansagen. Wie wir alle wissen ist er die Hauptursache für weitverbreitete Volkskrankheiten wie Diabetes und Fettleibigkeit. Täglicher Konsum von zuckerhaltigen Getränken steigert das Diabetesrisiko beispielsweise um erschreckende 85% und drei der sechs häufigsten Todesursachen weltweit werden direkt von Zuckerkonsum beeinflusst. Evolutionär bedingt bevorzugen wir leider oft geschmackvolle, zuckerhaltige Getränke, um unseren Durst zu stillen. air up schließt nun die Lücke zwischen Verlangen und Vernunft und bietet eine fruchtige Getränkelösung, bei der der Kunde am Ende das gesündeste Getränk der Welt zu sich nimmt – Wasser.

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Wie funktionieren die Produkte?

Eigentlich ist das System sehr simpel: Man füllt stilles oder sprudeliges Wasser in die air up Flasche und setzt den Duft-Pod (z.B. in den Geschmacksrichtungen Zitrone-Hopfen oder Apfel) auf das Kopfteil auf. Durch Saugen am Silikonaufsatz entsteht ein Sog, der nicht nur das Wasser, sondern auch Luft von außen durch den Duft-Pod in den Mund transportiert. Jetzt kommt das retronasale Riechen ins Spiel: Im Rachenraum steigt die aromatisierte Luft aus dem Wasser auf, wird am Riech¬zentrum als Geschmack wahrgenommen und einfach wieder ausgeatmet. Dieser natürliche Vorgang findet übrigens auch mit den Aromen des Essens beim Kauen statt. Mit air up erspart man so seinem Körper die Auf¬nahme von nachweislich gesundheitsschädlichen Süßungsmitteln, Stabilisatoren oder Säureregula¬toren im Vergleich zu herkömmlichen geschmackvollen Getränkeoptionen.

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Unsere Erfahrungen mit AIRUP:

Wir haben air up selbst getestet und waren überrascht, wie gut das System funktioniert. Anfangs ist es zugegebenermaßen etwas ungewohnt an einer Flasche zu Saugen, anstatt sie zu kippen, aber der fruchtige Geschmack ohne schlechtes Gewissen ist es in jedem Fall wert, sich etwas umzugewöhnen. Wichtig ist es, den Duft-Ring zum Aktivieren des Geschmacks nach oben zu ziehen. Ein Ring reicht übrigens laut Angaben von air up für mindestens fünf Liter. Wir haben aber tatsächlich auch nach mehr als sieben Litern die Frucht noch deutlich geschmeckt. Nebenbei ist das air up System übrigens auch noch nachhaltig. Für einen Liter Geschmack braucht es nämlich bis zu 50-mal weniger Kunststoff als herkömmliche Getränke und da keine befüllten Flaschen durch Deutschland gekarrt werden müssen, entsteht in der Logistik auch viel weniger CO2. Wer mehr über AIRUP erfahren möchte, sollte gerne selber stöbern unter www.air-up.com.